jazzfestival basel 2010

| CONCIERTOS NOVIEMBRE 2010 | BASILEA |

Donny Mc Caslin / Uri Caine Quartet (N. York) feat. Antonio Sánchez (Méx.)


— 16.11.10., 20h, Im Gare du Nord, BASILEA

Im Herbst 2010 starten wir eine neue Club-Konzert Reihe in Kooperation mit dem Gare Du Nord, die Trouvaillen und New Rising Stars des innovativen Jazz nach Basel bringt. Den Anfang macht der New Yorker Saxer Donny Mc Caslin, ein virtuoser Groover, den man hier v.a. dank der fulminanten Aufritte mit der George Gruntz CJB kennt.

Ihm ist es gelungen, eine wahre Allstar-Formation mit dem innovativen Stilisten Uri Caine am Piano, dem Jim Hall-Bassisten Scott Coley und dem Super-Drummer Antonio Sanchez (Pat Metheny, Gary Burton) zu formieren, die auch eine neue CD mitbringt. Highlights im stimmungsvollen Gare du Nord-Saal!

| a. sánchez | jazzfestival basel


| CONCIERTOS | MAYO 2010 | ESPAÑA | BASILEA |

Paco de Lucía & Septet

— domingo 02.05.10, 20h15, Musiksaal Stadtcasino Basel
— Paco de Lucia (g), Nino Josele (second guitar)
Antonio Serrano (harm, keys), Alain Perez (bass)
Piranha (percussion), Duquende (vocals)
David de Jacoba (vocals), Farruco (dance)

Wer das Offbeat Festival im letzten Jahrzehnt regelmässig besuchte, darf mit Fug und Recht behaupten, Kenner der grössten Gitarristen zu sein. Alle waren sie in Basel und begeisterten: Pat Metheny, John Scofield, John McLaughlin, Al DiMeola, Mike Stern, Jim Hall, Pat Martino, Bill Frisell, John Abercrombie, Bireli Lagrene, Philippe Catherine, Sylvain Luc, Ulf Wakenius, Marc Ribot, Wolfgang Muthspiel, Tomatito, Gerardo Núñez. Die Offbeat-Macher und (!) das Basler Publikum lieben die Gitarristen und so ist es mehr als ein krönendes Finale, dass zum Abschluss dieses Festivals mit Paco de Lucia der Gitarrist auftritt, der in der eindrücklichen obigen Reihe noch fehlte.

Der am 21. Dezember 1947 im spanischen Algeciras (Provinz Cadiz) als Francisco Sánchez Gómez geborene Paco de Lucia, dürfte heutzutage allen Musikinteressierten ein Begriff sein. Er zählt zu den Grossmeistern der Flamenco-Gitarre. Sein internationales Renommee verdankt de Lucia jedoch nicht zuletzt seiner Experimentierfreude und stilistischen Offenheit, insbesondere gegenüber dem Jazz. Ab Mitte der 1970er Jahre spielte de Lucia mit Chick Corea sowie in der Formation The Guitar Trio zusammen mit John McLaughlin und Al DiMeola.

Paco de Lucia ist also nicht nur weltbekannt, sondern durchaus Jazzern ein Begriff. Die Souveränität, mit welcher er seine Gitarre spielt, ist absolut einzigartig. Seine stupende Technik ist derart frappant, dass einige Zungen behaupten, er sei der beste Gitarrist der Welt. Abgesehen von dieser überflüssigen Diskussion ist dennoch bemerkenswert, dass man de Lucia in den gängigen Jazzlexika vergeblich sucht – was leider von einem immer noch vorhandenen Schubladendenken zeugt. Deshalb ist es besonders zu begrüssen, dass das Offbeat Festival 2010 mit einem ganz dem Flamenco gewidmeten Finale endet. Flamenco ist ein gerade in Jazzerkreisen unterschätzter Musikstil, der aber von seiner Beschaffenheit her überaus jazzig ist. Die Flamenco-Kunst wird durch zuhören und nachahmen tradiert – so lernte auch Paco de Lucia von seinem Vater. Archaische Klänge, spezielle Skalen, Polyrhythmik sowie die Vermischung arabischer und andalusischer Elemente, lassen eine äusserst vielschichtige, emotionale und packende Musik entstehen. Das in Basel auftretende Septett mit zwei Sängern, Harmonika, Perkussion (neben Gitarre, Bass und Klavier), wird zusammen mit dem angekündigten Tänzer für ein feuriges Schlussbouquet sorgen.

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| CONCIERTOS | ABRIL 2010 | BASILEA |

Richard Galliano & Sexteto 

— 21.04.10., 20h15, Musiksaal - Stadcasino Basel —
From Bach to Piazzolla
> Musette in France
Richard Galliano (musette)
Sebastien Surel (viol.)
J.M. Phillips Varjabédian (viol.)
J.M. Apap (alto)
Henri Demarquette (cello)
Stéphane Logerot (bass)

> Richard Galliano – Piazzolla und Bach United
Man mag über die Aktivitäten des französischen Akkordeonisten Richard Galliano in heterogenen Formationen noch so erstaunt sein, er bleibt sich und gewissen Themen sehr treu. Eigentlich bräuchte er, wie er auf der kürzlich erschienenen Live-Solo-CD bewies, gar keine Unterstützung, so sehr vermag er sein Instrument orchestral zu inszenieren. Doch er liebt die Auseinandersetzung mit anderen, ja immer wieder gänzlich anderen Musikern, und er liebt als geborener Perfektionist die vertiefte Auseinandersetzung mit der Komposition, sei es die eigene oder diejenige eines Astor Piazzolla, eines Eric Satie, eines Lucio Dalla oder eines Johann Sebastian Bach.

Zu einem der wichtigsten Fixpunkte gehört die Beschäftigung mit der Musik des argentinischen Bandoneonisten Astor Piazzolla, die er in den letzten Jahren mit dem Tangaria Septett zu höchster Perfektion entwickelt hat. 350 Konzerte in der ganzen Welt mündeten 2006 in die abschliessende DVD-Aufnahmen aus den Bouffes du Nord von Paris. Galliano hatte in diesem Projekt einige der besten klassisch ausgebildeten Musiker von Paris an seiner Seite, und nachdem er sich schon an der Seite von Gary Burton, mit dem er 2008 das Album „L’hymne à l’amour“ eingespielt hatte, der klassischen Musik annäherte, entstand die Idee, mit eben diesen Streichern des Tangaria Septetts ein Sextett zu bilden, das sich der Musik von Johann Sebastian Bach widmet.

Mit diesem Sextett, und nicht etwa mit dem grossformatigen Brüsseler Jazzorchester, mit dem Piazzolla 2008 ein atemberaubend schönes Programm in Erinnerung an die französische Chansonnière Barbara einspielte, fokussiert Galliano nun sein aktuelles Programm, einmal mehr auf Piazzolla, auf Bach und natürlich auf seine eigenen Kompositionen. Der Südfranzose mit dem speziellen Draht zum Tango Nuevo stellt sich damit einer neuen Herausforderung und schlägt ein neues Kapitel im grossen Buch der Annäherung von Jazz und Klassik auf.

Text: Ruedi Ankli

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| CONCIERTOS | FEBRERO 2010 | BASILEA  |

Rebeka Bakken & Band 

— martes 02.02.10, Foyer Theater Basel, BASILEA


Norwegens Traumstimme Kaum eine europäische Sängerin hat im letzten Jahr soviel Interesse erregt und soviel Zuspruch gefunden wie Rebekka Bakken. Die Musik der norwegischen Singer-Songwriterin steht dem Pop vielleicht noch ein bisschen näher als dem Jazz, dem sie zumeist zugeordnet wird. Bakken schafft das Kunststück, ihren Gesang gleichzeitig intim und kraftvoll wirken zu lassen, und dies mit einer Stimme, die man nie mehr vergisst, wenn man sie einmal gehört hat. 

2x2 en sorteo en PuntoLatino

 

Ihren Stücken liegen zumeist selbst verfasste, überaus anspielungsreiche Texte zu Grunde. „Ich habe meinen eigenen Stil und dringe immer tiefer in meine Welt vor, eine nie endende Reise…“, auf der wir ihr noch so gerne folgen. Im Kaufleuten stellt sie ihre neue, mit Spannung erwartete CD vor.

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