jazzfestival basel 2013

13.11.13. Esperanza Spalding BS

spalding esperanza150x150| CONCIERTOS NOVIEMBRE 2013 | MEXICO | BASILEA |

Esperanza Spalding, Geri Allen & Terri Lyne Carrington

Best Piano Trios in Jazz

— 13.11.13., 20h15, Stadtcasino (Festsaal), BASILEA —

Drei der wohl wichtigsten Instrumentalistinnen des modernen Jazz der USA, drei der führenden Frauen im Jazz weltweit, die auch die Zukunft des Jazz, die Young-Lions verkörpern, haben sich zu einer Super-Band des US-Jazz zusammengefunden.

Geri Allen, seit 1982 auf Platten mit Ravi Coltrane, Dianne Reeves, Ron Carter, Ornette Coleman, Paul Motian, Betty Carter u.a. anderen zu hören, ist als Pianistin, Komponistin und als Projektleiterin im Tanztheater weltbekannt. Terri Lyne Carrington gilt seit über 15 Jahren als Top-Drummerin im Jazz & Rock. Ob mit Hancock, Shorter, ob mit Al Jarreau, David Sanborn, Joe Sample, Cassandra Wilson, George Duke und Dianne Reeves: Carrington ist am Schlagzeug und als Sängerin heiss begehrt und profiliert sich als eigenständige Musikerin in einer Männerdomäne. Esperanza Spalding muss man nach all den Welt-Erfolgen der letzten 6 Jahre nicht mehr speziell vorstellen. Die Bassistin und Sängerin entwickelte als ganz junge Musikerin einen eigenen, wiedererkennbaren Sound und Gesangsstil. Zwei Auftritte bei Obama im Weissen Haus, zwei Grammys in den letzten 3 Jahren beweisen, dass Spalding Weltklasse ist.
«Women's Power» – eine einmalige Chance, diese drei Leuchttürme des «female Jazz» der USA in einem Trio «ACS» vereint zu hören und dies – nur in Basel!

Geri Allen (piano) | Esperanza Spalding (bass, vocals) | Terri Lyne Carrington (drums, vocals)

 

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20.04.13. Buika (España) la reina del flamenco, BASEL

| CONCIERTOS ABRIL 2013 | ESPAÑA | BASILEA |

Buika y Trío - la reina del flamenco - noche española


— 20.04.13., 20h15 (puertas 19h30) Stadtcasino (Musiksaal), BASEL —

Concha Buika – vocals
Ivan Gonzales Lewis – piano
Ramon Suarez Escobar – percussion, drums

Seit 2006 in Spanien, seit 2008 weltweit gilt die schwarze, aus Äquatorialguinea stammende Sängern (*11.5.1972) als Star der modernen Flamenco-Musik, als aufstrebende Künstlerin, deren expressive und eindrucksvolle Stimme als Mischung aus Lora Flores, Tina Turner und Sarah Vaughan beschrieben wird.

Concha Buika ist mit ihren Eltern als Flüchtling nach Mallorca exiliert, wo sie lange Zeit zusammen mit Gitanos gewohnt, deren Flamenco-Musik kennengelernt hat. Um 2000 zog sie nach Los Angeles und schloss sich der dortigen Jazzszene an. Mit der CD «Mi Nina Lola» (2006) gelang ihr in Spanien sowie international der Durchbruch. Auch die nächsten CD-Produktionen waren sehr erfolgreich und bekamen international viele Auszeichnungen. Für «El ultimo trago» (mit dem kubanischen Pianostar Chucho Valdez) wurde sie im Jahre 2009 latin-grammy nominiert. Ihre Mischung aus Flamenco, Latinmusic, Copla und Jazz begeisterte die gesamte Pressewelt und öffnete ihr alle Türen zu den grossen Festivals der Welt (Montreux, Montreal, Northsea-Festival u.a.). Im Jahre 2011 begann eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Pedro Almodovar, aus der der Film «la Piel que habito» (2012) resultierte. Buikas Live-Auftritte wurden auch in Südamerika, Japan und den USA frenetisch gefeiert, ihre Wahnsinnsstimme bewegte ein grosses Publikum. «Raureif und Zimt in ihrer Stimme, innig ihr Gesang – Klagen und süss-bittere Lebenslust in selbstbewussten Songs …. Das innerste einer Seele, das Zerbrechlichste eines Gefühls» hiess es in einer Laudatio anlässlich einer Auszeichnung im 2009. Spaniens «El Pais» nannte das Album «Nina de Fuego» schlicht «eine Revolution», Musiker wie Chick Corea, Herbie Hancock und Nelly Furtado rissen sich um sie.

Freuen wir uns auf eine Sternstunde der spanischen Musiktradition, auf die Basler Premiere der grossen Sängerin Buika!


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21.04.13. Juan de Marcos & Afro Cuban All Stars - BASEL

| CONCIERTOS ABRIL 2013 | ESPAÑA | BASILEA |

Juan de Marcos & AfroCuban All Stars


— Noche de salsa cubana —

— 21.04.13., 20h15 (puertas 19h30) Stadtcasino (Festsaal), BASEL —

Die Afro Cuban Allstars, die drei Generationen umfassende Bigband um den früheren Sierra Maestra-Schlagzeuger Juan De Marcos Gonzalez hat die kubanische Musik der dreissiger bis fünfziger Jahre auf unglaublich frische Weise in die Gegenwart transferiert: Mambo, ChaChaCha, Salsa, Rumba, Son Montuno, Timbam Guajira, Danzon und Bolero werden in gepflegter Art und Weise zum Besten gegeben, aber auch stilistisch und arrangementmässig aufgefrischt, modernisiert. Die Pflege des traditionellen Repertoires ist die eine grosse Leistung der Afro Cuban Allstars, die andere ist es, uns immer wieder neue Musiker der kubanischen Salsa- und Jazzszene vorzustellen. Viele bekannte Musiker aus Kuba haben ihre Karriere bei den Afro Cuban Allstars begonnen. In Sachen kubanischer Musikszene und Salsa-Szene führt seit 1997 kein Weg mehr an der den Afro Cuban Allstars vorbei. 

Sie tragen ihren Namen zu Recht, bringt er doch klar auf den Punkt, welche Musik die Topmusiker aus Havanna kredenzieren. Ihr erstes Werk auf CD, «a toda Cuba le gusta», gehörte zu der Tonträger-Dreifaltigkeit, die die Kuba-Welle 1997 auslöste. Nach einer ausgedehnten US-Tour kommen die fünfzehn Kubaner endlich wieder nach Basel. Juan de Marcos wird mit seinen kubanischen Virtuosen das Basler Stadtcasino verzaubern …, es darf auch getanzt werden.

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23.04.13. Colin Vallon Solo (Suiza) / Gonzalo Rubalcaba (Cuba)

| CONCIERTOS ABRIL 2013 |
| CUBA-SUIZA | BASILEA |

The Art of Piano-Solo: Colin Vallon (Suiza) / Gonzalo Rubalcaba (Cuba)


— 23.04.13., 20h Stadtcasino (Musiksaal), BASEL —


Ein Klavierabend der ganz besonderen Art bietet der fünfte Abend des Festivals, treffen doch zwei aussergewöhnliche Pianisten aufeinander, die beide mit ihrem impressionistischen, emotionalen, lyrischen und phasenweise auch sehr reduzierten Klavierspiel wahre Gemälde schaffen, Bilder entstehen lassen.

Der Waadtländer Colin Vallon, den wir vor drei Jahren mit seinem Trio in Basel und seinem neuen CD Programm «Rruga» gehört haben, tritt jetzt erstmals solo in Basel auf.

Gonzalo Rubalcaba, 1963 in Havanna geboren, gehört seit vielen Jahren zu den herausragenden Stilisten weltweit. Seine Karriere begann mit Dizzy Gillespie, er arbeitete v.a. mit Arturo Sandoval, Paquito D‘ Rivera, Charlie Haden, Paul Motian, Dave Holland zusammen und gründete vor fünfzehn Jahren seine eigenen Quartettformationen, mit denen er stilistisch Neuland betrat. Zuletzt sorgten seine Projekte mit Joao Bosco, Chick Corea und Al Di Meola weltweit für positive Schlagzeilen.

Solo kommt der grosse Pianist aus Kuba jetzt erstmals nach Basel.

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05.05.13. «Mistico Mediterraneo» Paolo Fresu & D. Di Bonaventura & Chor a Filetta, BASILEA

| CONCIERTOS MAYO 2013 | BASILEA |


Paolo Fresu & D. Di Bonaventura & Chor a Filetta


— 05.05.13., 20h, Kaserne BASEL —

Paolo fresu tp., flgh
Daniele di Bonaventura accordion
Jean-Claude Acquaviva, Paul Giansily, Jean-Luc Geronimi, Jose Filipp, Jean Sicurani, Maxime Vuillamier, Cecce Acquaviva

Die 1978 gegründete polyphone korsische Gesangsgruppe A Filetta versteht sich nicht einfach als Bewahrerin der korsischen Traditionen, sondern versucht, durch ihre Lieder die heutige Welt zu widerspiegeln. So hat es diese Gruppe in den letzten Jahren von einem ursprünglich lokalen Phänomen zu globaler Wahrnehmung gebracht. Das Gleichgewicht zwischen «alt» und «neu» in der Musik der Gruppe faszinierte Italiens weltweit bekannten Trompeter Paolo Fresu, der diese Art von polyphonem Gesang auch von der Tradition seiner eigenen Heimatinsel Sardinien her bestens kennt. Das seit 2006 geplante Projekt mündete 2011 in der CD «Mistico Mediterraneo», zu dem sich auch der italienische Bandoneonist Daniele di Bonaventura gesellte.

Fresu und di Bonaventura wissen die improvisatorischen Freiräume mit ebenso viel Phantasie wie höchstem Respekt zu nutzen. Zwei Stücke hat di Bonaventura eigens für die beiden Instrumentalisten geschrieben, während die übrigen Titel die diversen Projekte von A Filetta seit zwei Jahrzehnten repräsentieren. So wurde etwa «U Sipolcru» für ein Passionsspiel in Calvi geschrieben, während diverse andere Kompositionen als Auftrag für Filmmusik entstanden sind. Im Grenzbereich zwischen Jazz und Worldmusic vermag dieses Ensemble durch ihre unzeitgemässe Ruhe und meditative Schöpfungskraft zu überzeugen. Der Titel der CD und des Projekts ist kein leeres Versprechen. uedi Ankl

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29.-30.05.13. Sketches of Spain - Miles Davis & Gil Evans, Sinfonieorchester basel plus Nicholas Payton Quartet

| CONCIERTOS MAYO 2013 | ESPAÑA | BASILEA |

Sketches of Spain - Miles Davis &  Gil Evans, Sinfonieorchester basel plus Nicholas Payton Quartet


— 29.-30.05.13., 20h, Stadtcasino Basel (Musiksaal) —
Programm:

— Duke Ellington: Black, Brown and Beige
— Nicholas Payton: The Black American Symphony
— Miles Davies/Gil Evans: Sketches of Spain

‹Sketches of Spain› ist eines der zugänglichsten Alben von Miles Davis. Hervorgegangen ist es aus der jahrelangen Zusammenarbeit des Jazztrompeters mit dem kongenialen kanadischen Komponisten, Pianisten und Arrangeurs Gil Evans. Das Werk baut sich um den bekannten zweiten Satz des Gitarrenkonzerts ‹Concierto de Aranjuez› von Joaquin Rodrigo auf und verarbeitet unter anderem auch ein Stück aus dem Ballett ‹El amor brujo› von Manuel de Falla. Den Solopart in der Basler Aufführung von Davis‘ ‹spanischen Skizzen› spielt der 1973 in New Orleans geborene Trompeter Nicholas Payton. Aufgewachsen im Umfeld der Marsalis – er studierte u.a. bei Ellis Marsalis, dem Vater von Wynton und Branford – spielte er früh mit Grössen wie Clark Terry, Elvin Jones und Doc Cheatham. Payton verbindet die Wärme, Geradlinigkeit und melodische Erfindungsgabe der alten New Orleans-Stilistik mit den Errungenschaften von Miles Davis und der Avantgarde.

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24.10.13. Monty Alexander (Jamaica) BS

alexander monty300x300| CONCIERTOS OCTUBRE 2013 | JAMAICA | BASILEA |

Monty Alexander (Jamaica)

— 24.10.13., 20h15, Stadtcasino BASEL (Festsaal) —

Eigentlich heisst er Montgomery Bernhard Alexander, am 6.6. 1944 in Kingston/Jamaika geboren, und ist mittlerweile die grosse Legende als Jazz-Pianist, Melodica-Spieler und Sänger. Monty weiss das Publikum zu begeistern, ist ein hervorragender Entertainer und einer der ganz grossen traditionsorientierten Pianisten. Mit 5 Jahren lernte er Klavier zu spielen, als Teenager spielte er in lokalen Calypso- und R&B-Bands und 1962 kehrte er Jamaica den Rücken, zog nach Miami und später nach New York. Monty Alexanders Einflüsse in N.Y. waren vor allem Oscar Peterson, Milt Jackson und Ray Brown. Dank dem Label MPS wurde Monty vor knapp 40 Jahren auch in Europa bekannt. In über 80 Platteneinspielungen u.a. mit Herb Ellis, Russell Malone, Milt Jackson, Ray Brown, Steve Turre, Sly Dunbar, Victor Gaskin und Tony Bennett entwickelte Monty seine grossen Qualitäten als Jazzpianist, der immer auch karibische, jamaikanische (Reggae und Ska) Einflüsse mit in seine Musik einfliessen liess. Monty's Sound groovt, ist häufig auch tanzbar und sprüht vor Lebenslust und Spielfreude. Das Monty Alexander Trio ist heute ein Qualitätsbegriff im Bereich Piano Trios des Jazz.

Monty Alexander (piano, vocal, harm.) | Hassan Shakur (bass) | Obed Calvaire (drums)

 

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