MUSICA - Musikkollegium Winterthur

25.03.18. Roberto González Monjas (Esp.) WIN

| CONCIERTOS MARZO 2018 | ESPAÑA | WINTERTHUR |

Winterthurer Streichquartett - «Die Kunst der Fige» / Roberto González Monjas (violín)

— SO 25.03.2018, Beginn 17h00, Ende gegen 19h00, Stadthaus Winterthur

 

gonzalez roberto521x398

 

STREICHQUARTETT Winterthurer Streichquartett
VIOLINE Roberto González Monjas  | Pär Näsbom
VIOLA Jürg Dähler
VIOLONCELLO Cäcilia Chmel


György Kurtág
"Officium breve" in memoriam Andreae Szervánszky für Streichquartett, op. 28
Johann Sebastian Bach
"Die Kunst der Fuge", BWV 1080

 

16.00 Uhr

Wie kam das Musikkollegium Winterthur zu dem weltweit einzigen Quartett von Stainer-Instrumenten?

Einführung durch Gertrud Muraro, Historikerin und Archivarin des Musikkollegiums Winterthur.

Vorstellung der Instrumente durch den Geigenbaumeister Martin Haupt, Musik Hug, Zürich.
Das Winterthurer Streichquartett spielt auf dem "Stainer-Quartett" des Musikkollegiums Winterthur, Instrumente des Tiroler Geigenbauers Jacob Stainer (1619 - 1683): zwei Violinen aus dem Jahr 1659, eine Viola aus dem Jahr 1660 und ein Violoncello aus dem Jahr 1673. www.stainerquartett.ch


Die "Kunst der Fuge" gehört zu Bachs komplexesten Werken. Nicht nur, was die Musik selber betrifft, sondern auch hinsichtlich ihrer Entstehung, ihres Zweckes und der Frage, für welches Instrument dieses einzigartige Kompendium überhaupt gedacht sei. Eines ist sicher: Wie in der späten h-Moll-Messe versuchte sich Bach auch in der "Kunst der Fuge" gegen Schluss seines Lebens sozusagen noch einmal zu übertreffen. Denn mag das Werk auch an frühere Fugenkompositionen anschliessen, zum Beispiel an das "Wohltemperierte Klavier", so bewegt es sich doch auf völlig neuen Bahnen. Entstanden ist hier ein unvergleichlicher Kosmos des instrumentalen Kontrapunkts. Mehrheitlich wird "Die Kunst der Fuge" auf dem Cembalo oder der Orgel gespielt - die Besetzung mit vier Streichern hat dagegen nicht zuletzt wegen ihrer melodisch-gesanglichen Qualität einen ganz besonderen Reiz.

 

| musikkollegium | roberto gonzález monjas