di pierro nahuel150x150| OPERA | ZURICH |

King Arthur mit Nahuel Di Pierro (Argentina), Werner Eng (Brasil) und Jan Bluthardt (Chile)

— Opernhaus Zürich, 27.02. | 01.03. | 03.03. | 11.03. | 16.03. | 18.03. | 20.03. | 28.03. | 01.04. | 

Dramatick Opera | Text von John Dryden, Deutsche Fassung von Sabrina Zwach
Zwar ist bis heute ungeklärt, ob es im England des 6. Jahrhunderts tatsächlich einen Helden mit Namen Arthur gab; dennoch hat der legendäre britische König Schriftsteller und Musiker, Filmemacher und Bühnenkünstler über Jahrhunderte hinweg immer wieder inspiriert. Eine der bis heute schönsten Bearbeitungen der König- Arthur-Legende ist John Drydens und Henry Purcells Semi-Opera, uraufgeführt 1691 am Londoner Dorset Theatre, dem damals prächtigsten Theater Englands. «Musik und Dichtung können auch für sich bestehen, aber die eindrücklichste Wirkung werden sie entfalten, wenn sie vereinigt sind», schrieb John Dryden, und King Arthur erfüllt diese Forderung aufs Schönste: Sprache und Musik, Schauspiel und Oper sind zu einem zauberhaften Gesamtkunstwerk verwoben, in dem es neben der berühmten Frostszene noch viele weitere grossartige und überraschend dramatische Musikstücke des «Orpheus britannicus» Henry Purcell zu entdecken gibt.
Neben dem Krieg spielt in King Arthur natürlich auch die Liebe eine zentrale Rolle: Arthurs ärgster Feind ist der Sachsenkönig Oswald, der nicht nur die Briten bedroht, sondern auch dieselbe Frau liebt wie Arthur, die blinde Emmeline. Zwar bringt die grosse Schlacht zu Beginn des Stückes Arthur den Sieg über die heidnischen Sachsen; doch Oswald akzeptiert die Niederlage nicht und lässt Emmeline entführen. Die Suche nach der Geliebten führt Arthur in verhexte Wälder, todbringende Sümpfe und allzu verführerische Gewässer – gekämpft wird nämlich nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Magie: Der grosse Zauberer Merlin und der empfindsame Luftgeist Philidel setzen ihre Zauberkräfte für Arthur ein, während Oswald sich auf die magischen Kräfte des Zauberers Guillamar und des dämonischen Erdgeists Grimbald verlassen kann...
Herbert Fritsch, der am Opernhaus Zürich 2013 Peter Eötvös’ Drei Schwestern auf die Bühne gebracht und am Zürcher Schauspielhaus u.a. Dürrenmatts Die Physiker inszeniert hat, ist Regisseur und Bühnenbildner unserer Neuinszenierung. Die musikalische Leitung liegt bei dem englischen Barockspezialisten Laurence Cummings.

| opernhaus


Compartir en redes: