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Memo Anjel (Colombia): Lesung und Gespräch aus Mindeles Liebe

— español / deutsch || Deutsch Einführung: Michael Altmann
— Montag 15.03.10, 20h || ONO-Bern Kramgasse 6, BERN
Literatur im Keller: ONO, artlink und LiBromania präsentieren Memo Anjel (Kolumbien)

Der Esstisch der vielköpfigen sephardischen Familie im kolumbianischen Medellín ist sozusagen der Nabel der Welt. Hier wird erlebt und verhandelt, was wichtig ist im Leben. Und wie schon in „Das meschuggene Jahr“ berichtet der 13-jährige Junge in „Mindeles Liebe“ (Rotpunktverlag, 2009) die Dinge so, wie er sie sieht. Von der Liebe wissen die Kinder wenig. Die Eltern gehören halt einfach zusammen, man kennt das – nie hätte man dafür ein so seltsames Wort wie Liebe verwendet.

Doch dann bricht wirklich die Liebe aus – eine Liebe, die nicht sein darf. Sie verändert Personen, die man zu kennen geglaubt hatte, bringt die ohnehin chaotische Welt der kleinen jüdischen Gemeinde im Stadtteil Prado durcheinander und stellt die Familie vor eine Zerreissprobe.

Mit seiner eindringlichen und von feinem Humor geprägten Erzählweise entführt uns Memo Anjel in einen Mikrokosmos mit liebevoll gezeichneten Figuren. Ein poetischer Blick in eine besondere Welt im von Drogenkartellen und politischen Spannungen geprägten Medellín.

José Guillermo (Memo) Anjel, geboren 1954 in Medellín in Kolumbien, stammt aus einer sephardischen Familie. Er ist Professor für soziale Kommunikation in Medellín und hat bereits mehrere Romane und Erzählungen veröffentlicht. 2005 lebte er als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD ein Jahr lang in Berlin. Seine erste Veröffentlichung auf Deutsch erschien 2003 in der Anthologie kolumbianischer Erzählungen »Hören wie die Hennen krähen«.

El amor de Mindele 1955
Mindeles Liebe 2009 

|| blog memo anjel || libRomania ||


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